Bundesrat AÜG Reform

AÜG-Änderungen vom Bundesrat verabschiedet

In der Sitzung vom 25.11.2016 hat der Bundesrat die vom Bundestag bereits beschlossenen Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gebilligt. Somit ist nun sicher, dass sowohl die Höchstüberlassungsdauer für Zeitarbeitnehmer von 18 Monaten sowie Equal Pay (nach 9 Monaten) ab April 2017 gelten. Auch der Einsatz von Zeitarbeitnehmern als Streikbrecher wird gesetzlich verboten, eine Regelung, die aber bereits seit langem in den Tarifverträgen der Zeitarbeitsfirmen verankert ist. In Zukunft muss die Arbeitnehmerüberlassung offengelegt werden, um den Missbrauch durch Werkverträge zu  unterbinden.

Höchstüberlassungsdauer und Equal Pay nach 18 Monaten

Die rund eine Millionen Zeitarbeitnehmer in Deutschland sollen durch die AÜG-Änderungen in ihren Rechten bestärkt werden. Dazu zählt eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten, nach denen der Mitarbeiter fest in den Einsatzbetrieb übernommen werden muss, um dort weiter arbeiten zu dürfen. Dies könnte den Kleebeeffekt in der Zeitarbeit in Zukunft unterstützen. Ein Artikel des Legal Tribune Online beschrieb vor Kurzem jedoch auch eine Herausforderung, der sich beispielsweise die IT-Beratungsbranche stellen muss. Hier ist es teilweise notwendig Mitarbeiter für mehr als 18 Monate zu beschäftigen.

Nach 9 (in bestimmten Einzelfällen 15) Monaten sind Zeitarbeitern die gleichen Arbeitsbedingungen zu gewährleisten wie vergleichbaren Mitarbeitern im Einsatzbetrieb. Equal Pay soll so für eine gerechte und faire Entlohnung für die geleistete Arbeit sicherstellen.

Als Personaldienstleister begrüßen wir die Motivation der Politik Zeitarbeitnehmer zu unterstützen und „schwarzen Schafen“ den Riegel vorzuschieben. Falsch wäre es, sich auf bereits erreichtem auszuruhen. Gemeinsam mit unseren Partnern, Mitarbeitern und Kunden konnten wir bereits den (damals gefürchteten) Branchenzuschlag ohne negative Folgen implementieren. Weitsicht und intelligente Konzepte, die sich an Ihre Situation anpassen, gehören zu den Leistungen der DAHMEN Personalservice GmbH. Gerne beraten wir Sie auch im Hinblick auf die kommende AÜG-Änderung und helfen Ihnen diese positiv für Ihr Unternehmen einzusetzen.

Foto: Bundesrat/Frank Bräuer

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