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Das Handwerk kennt keine Krise – Optimistischer Blick in die Zukunft

Während viele Branchen mit Einbußen konfrontiert sind, sieht es beim Handwerk ganz anders aus: Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), äußert sich ausführlich zur derzeitigen Lage des deutschen Handwerks und kann viel Positives berichten.

Gegenüber der überregionalen Tageszeitung „Die Welt“ sagt Schwannecke: „Probleme der globalen Wirtschaft und die schwächere gesamtwirtschaftliche Entwicklung lassen die Handwerkswirtschaft bisher unbeeindruckt.“ Eine Umfrage unter Handwerksunternehmern im 3. Quartal 2014 ergibt, dass 90 Prozent der Unternehmer äußerst zufrieden sind. Sie können nämlich im Vergleich zu 2013 „gleichbleibende oder bessere Geschäfte“ vorweisen. DerZDH rechnet mit einem Umsatzwachstum von zwei Prozent in diesem Jahr und 25.000 neuen Stellen.

Konsumbereitschaft erhöht: Das Handwerk blüht auf

Für diese äußerst positive Situation des Handwerks gibt es zahlreiche begünstigende Faktoren. Entscheidend sind die Beliebtheit des privaten Wohnungsbaus und der gestiegene Konsum der Bevölkerung. Die Gründe lassen sich klar benennen: „Stabile Beschäftigung, niedrige Zinsen, steigende Einkommen – dieser Dreiklang belebt weiter den Konsum.“ Von der gestiegenen Konsumbereitschaft profitieren neben naheliegenden Branchen wie der Lebensmittelindustrie auch Sparten wie das Kraftfahrzeughandwerk oder das Baugewerbe.

Zulieferer für die Industrie berichten von einer steigenden Betriebsauslastung und weiterhin guten Auftragsreichweiten. Unternehmen aus der Baubranche profitieren nicht nur wegen des gestiegenen Interesses am Wohnungsbau, sondern auch von der Beliebtheit, die das Sanieren und Modernisieren von Gebäuden gerade erfährt. 78 Prozent haben gleichgebliebene oder gestiegene Auftragszahlen, während die Auftragsweite wie im Vorjahr 6,6 Wochen beträgt. Der Optimismus ist also vollends berechtigt.

Fachkräftemangel schadet dem Handwerk

Der momentane Fachkräftemangel stellt allerdings ein deutliches Risiko dar, wie Schwannecke an anderer Stelle berichtete. Ursprünglich war der ZDH für 2014 von 15.000 ungenutzten Lehrstellen im Handwerk ausgegangen, jetzt werden es aber voraussichtlich 18.000  sein – 5.000 mehr als im Vorjahr. „Das ist eine fatale Entwicklung. Das zeigt, dass sich der Ausbildungsmarkt völlig gedreht hat“, lautet seine Diagnose.

Dieser Wandel liegt im demographischen Wandel und der wachsenden Beliebtheit des Universitätsstudiums begründet. 2014 gibt es zum allerersten Mal mehr Studienanfänger als neue Lehrlinge. Obwohl heute ein Bachelor-Abschluss  an der Universität und ein Meister-Titel auf dem Wege einer dualen Ausbildung mit Betriebspraxis den gleichen Stellenwert haben, ist dies kaum bekannt: „In den Köpfen ist die Gleichwertigkeit noch nicht angekommen.“

DAHMEN – Zeitarbeit und Personalservice für das Handwerk

Das Handwerk ist eine der wesentlichen Stützen der deutschen Wirtschaft und auch ein Herzstück von DAHMEN. Besonders schätzen wir am Handwerk Werte wie Fleiß und Zuverlässigkeit. Ein Wirtschaftszweig wie das Handwerk, das so eng mit der allgemeinen Konjunktur verknüpft ist, muss immer flexibel bleiben. Zeitarbeit bietet auch gerade angesichts von Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel die perfekte Antwort.

DAHMEN Personalservice verfügt über einen großen Pool an Fachkräften aus dem Handwerk. Im gesamten Bundesgebiet sind wir im Rahmen der Zeitarbeit und zahlreicher weiterer Dienstleistungen für Betriebe aus dem Handwerk tätig. Wir beraten Sie gerne persönlich in unseren Niederlassungen KölnFrankfurtEssenMünchen sowie DüsseldorfHannover und Heidelberg.

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