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Tariferhöhung: Mindestlohn für die Pflegebranche gestiegen

Der Rutsch ins Jahr 2015 begann für viele Krankenschwestern und Pfleger erfreulich – mit dem Neujahrstag ist der Mindestlohn in der Pflege heraufgestuft worden. Auf bundesweiter Ebene hat sich die zuständige Kommission darauf geeinigt, die Tarifverträge höher anzusetzen.

Obgleich bereits im Juli 2010 ein Gesetz verabschiedet wurde, das erstmalig einen Tariflohn in der Pflege festlegte, setzten sich Vertreter der Kirchen, Gewerkschaften und Arbeitgeber für eine Gehaltsaufstockung in der Pflegebranche ein.

Mindestlohne: Mehr Gehalt in der Pflegebranche

Die Solderhöhung betrifft nicht nur stationär eingestellte Arbeitnehmer. Medizinisches Personal, das in der häuslichen Krankenpflege beschäftigt ist, profitiert ebenfalls von der neuen Verordnung. Dies gilt nicht nur für Vollarbeit, sondern auch für Arbeitsbereitschaft und Bereitschaftsdienst.

Eine Ausnahme für das gestiegene Krankenpfleger- und Krankenschwestergehalt stellt eine Beschäftigung in einem Privathaushalt dar – Pflegemindestlohn entfällt hier.

Bundeseinheitlicher Pflegemindestlohn liegt über gesetzlichem Mindestlohn

Pflegebranche Mindestlohn West

  • 01.07.2013 bis 31.12.2014:   9,00 Euro
  • 01.01.2015 bis 31.12.2015:   9,40 Euro
  • 01.01.2016 bis 31.12.2016:   9,75 Euro
  • 01.01.2017 bis 31.10.2017:   10,20 Euro

Pflegebranche Mindestlohn Ost

  • 01.07.2013 bis 31.12.2014:   8,00 Euro
  • 01.01.2015 bis 31.12.2015:   8,65 Euro
  • 01.01.2016 bis 31.12.2016:   9,00 Euro
  • 01.01.2017 bis 31.10.2017:   9,50 Euro

Examinierte Krankenschwestern und Pfleger blicken somit auch künftig auf einen wachsenden Gehaltsspiegel – der Pflegemindestlohn steigt bis mindestens 2017 kontinuierlich an.

Ab dem 1. Oktober 2015 dürfen sich auch nichtexaminierte Betreuungskräfte über die Aufnahme in den tariflichen Lohn freuen: Alltagsbegleiter von behinderten und dementen Personen, Assistenzkräfte sowie Pflegehelfer werden künftig berücksichtigt.

Der Pflegebranche steht somit eine positive Zukunft bevor.

Bei offenen Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung. Gerne können Sie uns in den DAHMEN-Niederlassungen Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Essen, München, Hannover oder Hamburg kontaktieren.

 

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