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Zeitarbeit 2.0 – Personalsuche auf Facebook?

Social Media wird immer wichtiger und nimmt bereits einen großen Teil unseres Alltags ein. Sowohl privat als auch beruflich werden Netzwerke wie Facebook, XING oder LinkedIN vielseitig genutzt.Sie bieten einen Einblick in die Persönlichkeit von Unternehmen, aber geben auch über Bewerber Aufschluss. Doch welche Rolle kann Social Media in der modernen Personal- und Jobsuche wirklich spielen?

Social Media – ein bedeutender Rekrutierungsfaktor

Auf der BITKOM KnowTech in Hanau bei Frankfurt drehte sich alles um die Zukunft in der Wissensarbeit, wobei das Thema Social Media im Mittelpunkt stand. Es werden derzeit vor allem Personalprozesse untersucht, um die dafür notwendige IT-Unterstützung zu verbessern.

Ein neues Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurde auf der BITKOM vorgestellt: Das „efficentRecruiting 2.0“ – die effiziente Rekrutierung von Fachkräften im Web.

Es basiert auf der Frage, wie Unternehmen über soziale Netzwerke geeignetes Personal gewinnen können. Als aktive Praxispartner wurden neben der DAHMEN Personalservice GmbH weitere Wirtschaftsunternehmen ausgewählt, die daraufhin in das Projekt miteinbezogen wurden.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Professor Büttner vom Institute of Management & Information Systems (mis) der FOM Hochschule (fom.de/mis), stellte während einer Konferenz auf der BITKOM KnowTech die resultierenden Projektergebnisse vor.

Er erklärte, dass es zu einer höheren Arbeitsleistung und Zufriedenheit kommt, wenn die Persönlichkeit des Mitarbeiters, so gut wie möglich zur Unternehmenskultur passt. Das führt außerdem zu einer höheren Identifikation mit dem Unternehmen, sowie zu einer längeren Beschäftigungsdauer.

Auf der Suche nach einem geeigneten Auswahlverfahren wurde schnell klar, dass allgemeine Bewerbungsunterlagen hierfür nicht gerade hilfreich sind. Denn mit einem Blick auf Lebenslauf und Anschreiben lässt sich schlecht herausfinden, ob ein Anwärter zur Unternehmenskultur passt.

Vielmehr sind es die sozialen Netzwerke wie XING oder Facebook, die tiefere Einblicke in das Leben des Bewerbers geben. Somit lassen sich alle notwendigen Daten, um einen geeigneten Mitarbeiter zu finden, über die sozialen Netzwerke ermitteln. Für Bewerber ist also auch die Präsentation außerhalb der Bewerbungsmappe von Bedeutung.

Das Fünf-Faktoren Modell

Im Rahmen der Studie wurden folgende Merkmale potentieller Arbeitnehmer analysiert:

  1. Offenheit
  2. Gewissenhaftigkeit
  3. Einstellung
  4. Verträglichkeit
  5. emotionale Stabilität

Anhand der Auswertung dieser persönlichen Charakterzüge, konnte der Bewerber anschließend mit den Aspekten der Unternehmenskultur verglichen werden.

Diese wurde jeweils bestimmt, indem alle an der Studie teilnehmenden Wirtschaftsunternehmen Fragebögen an ihre Mitarbeiter verteilt haben. Die Antworten wurden schließlich festgehalten und mithilfe der fünf Faktoren ausgewertet. Auf dieser Grundlage konnte von nun an abgewogen werden, ob ein Bewerber zum Unternehmen passt oder nicht.

Der Datenschutz bleibt gewährleistet

Bei seinem Vortrag erläuterte Professor Büttner außerdem, wie notwendige Fakten mittels des sogenannten Data-Mining aus dem Netz gezogen werden. Ein automatischer Vorgang, der ausgewählte Daten in einer hierfür aufgebauten Datenbasis bereitstellt.

Dabei ist ein Eingriff in die Privatsphäre allerdings untersagt. Heißt, der Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, welche Informationen er im Netz öffentlich zur Verfügung stellt.

Zudem wurden noch weitere Aspekte zur Studie „efficentRecruiting 2.0“ vorgestellt, von der Wirtschaftlichkeit über den Innovationsgrad bis hin zur Umsetzung in der Praxis. Für weitere Informationen dürfen Sie sich gerne an unseren Partner, das Institute of Management & Information Systems (mis) der FOM Hochschule wenden.  

DAHMEN handelt im Interesse seiner Mitarbeiter und ist stets darum bemüht, neue Entwicklungen zu fördern und auf dem neusten Stand zu bleiben. Deswegen nutzen wir die sozialen Plattformen nicht nur um neue Mitarbeiter zu rekrutieren, sondern vor allem um Sie, zum Beispiel über Facebook, ständig auf dem Laufenden zu halten.

Gerade für die Zeitarbeit ist das Ergebnis der Studie interessant. So können Bewerber und Unternehmen zusammen kommen, die auch persönlich passen. Das bedeutet wiederum höhere Chancen für eine Übernahme – und einfach ein besseres Gefühl!

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