Wirtschaft wächst wieder – Volle Auftragsbücher bei Maschinenbauern

Die deutsche Industrie wächst wieder. Laut einer Umfrage unter hunderten Unternehmen kletterte der Einkaufsmanagerindex im Oktober um 1,5 auf 51,4 Punkte, wie das Markit-Institut mitteilt. Das Barometer liege damit wieder über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert.

[Eine Pressemitteilung des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister] „Die Firmen fuhren ihre Produktion nach oben und stockten ihre Belegschaften so kräftig auf wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Das nährt zugleich die Hoffnung, dass sich das Wirtschaftswachstum auch in den kommenden Monaten fortsetzen könnte”, sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike. Allerdings habe das Neugeschäft angesichts der Russland-Sanktionen und der generell verlangsamten Wirtschaftsentwicklung den zweiten Monat in Folge abgenommen. Ursache sei insbesondere eine schwindende Binnennachfrage gewesen. Bei den Exportaufträgen sei hingegen auch dank der anziehenden Nachfrage aus den USA ein Zuwachs erreicht.

Eine positive Entwicklung verzeichnen auch die deutschen Maschinenbauer: Nach dem enttäuschenden Sommer hätten sich die Bestellbücher der deutschen Maschinenbauer wieder kräftig gefüllt, berichtet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Der Auftragseingang habe im September um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen, teilt der VDMA in Frankfurt mit. Während das Inlandsgeschäft um neun Prozent gesunken sei, habe das Auslandsgeschäft um 24 Prozent höher gelegen. „Der September brachte den insgeheim erwarteten Ausgleich für den in Folge des Sommerlochs zuvor etwas mager ausgefallenen Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Im Juli und August hatten die Ordereingänge jeweils auf Vorjahresniveau stagniert. Nun sei das Geschäft von zahlreichen Großaufträgen beflügelt worden: „Anders als im Vormonat kamen die Bestellungen für Großanlagen dieses Mal aus dem Ausland, namentlich aus den Nicht-Euro-Ländern.“ Die Bestellungen aus Drittländern lagen nach den Angaben des Wirtschaftsverbandes um 27 Prozent über dem Vorjahr. Als „ein wenig erfreuliches Signal in Bezug auf die Investitionsbereitschaft“ bezeichnet der VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann die kräftig zurück gegangene Inlandsorder. Demgegenüber hätten die Kunden aus den Euroländern ihre Bestellungen im September um 14 Prozent aufgestockt.

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