Zeitarbeit gestern – Zeitarbeit heute – Zeitarbeit morgen

Zeitarbeit geht mit der Zeit“ – dieses Zitat unserer Website passt einmal mehr. Seit Jahrzehnten nutzen Betriebe Zeitarbeit als Flexibilisierungsinstrument, um Auftragsspitzen zu bewältigen oder Personalengpässe zu lösen – eine perfekt funktionierende Idee für eine Vielzahl von Unternehmen also. Dabei gibt es die Idee nicht erst seit gestern: Die Zeitarbeit blickt auf eine lange Geschichte zurück. Wir gehen diesen Weg mit Ihnen und blicken außerdem in die Zukunft.

Entstehung der Zeitarbeit

Bis zur Nachkriegszeit war Zeitarbeit ein eher irrelevantes Thema, bis sie 1948 in den USA eher durch Zufall Bedeutung fand, als zwei Anwälte einen Ersatz für ihre erkrankte Sekretärin suchten – die erste Zeitarbeitsfirma folgte. Das Modell funktionierte. Das Konzept der Arbeitnehmerüberlassung verbreitete sich rasend schnell und wurde auch in Europa aufmerksam beobachtet. Bereits 8 Jahre später, 1956, wurden die ersten Zeitarbeitsfirmen in London und Paris gegründet.

In Deutschland kam die Zeitarbeit endgültig im Jahre 1967 an, als das Bundesverfassungsgericht die Personalüberlassung gesetzlich anerkannte. Seitdem wurde das Modell stetig verbessert: Die maximale Überlassungsdauer wurde von anfangs drei Monaten auf nun 18 Monate erhöht. Außerdem tauchen seit 2008 immer wieder die Begriffe Equal Payment und Equal Treatment auf, die faire und gleiche Bezahlung und Behandlung von Zeitarbeitern in den jeweiligen Entleiherbetrieben versprechen. Die am 21.10.2016 vom Bundestag beschlossene AÜG-Reform geht einen weiteren Schritt in diese Richtung.

Efficient Recruiting – Zeitarbeit heute

Wie so Vieles verlagert sich auch die Zeitarbeit in die digitale Welt des World Wide Webs. Web-Rekrutierung eröffnet sowohl Unternehmen als auch Zeitarbeitern neue Möglichkeiten. Zeitarbeit 2.0 beschreibt dabei die effiziente Personalrekrutierung im Web. Besonders Social Media ist, wie so oft, ein hilfreicher und wichtiger Partner für Unternehmen. Das liegt vor allem daran, dass Netzwerke wie Facebook, XING oder LinkedIN sowohl beruflich als auch privat genutzt werden.

Gerade im Bereich Web-Recruiting forscht DAHMEN an innovativen Konzepten und Methoden. Dabei können wir auf eine enge und wirkungsvolle Zusammenarbeit mit dem Institute of Management & Information Systems (mis) von der FOM Hochschule München vertrauen. Zu den verschiedenen Methoden und Tools des digitalen Zeitalters zählen beispielsweise:

  • Neueste Medien zur Stellenausschreibung
  • Webgestützte Prozesse und Strukturen
  • Eye-Tracking-Studien
  • Wissensvorsprung durch Forschungsergebnisse
  • Jederzeit abrufbare Online-Profile
  • Video- und Web-Interviews

Gerade das Bewerbungsvideo / Video-Interview ist heutzutage durch Skype, FaceTime etc. immer wichtiger geworden. Mithilfe eines Videos kann man, wieder im Gegensatz zur klassischen Bewerbungsmappe, Emotionen und Charakteransätze des Interviewers und des Bewerbers erkennen. Die Frage, ob der Bewerber in die Unternehmenskultur integrieren kann, ist somit schon mal schneller geklärt. Gerade, wenn es in der Personalvermittlung um die Einstellung hochkarätiger Fachkräfte geht, können diese modernen Methoden helfen schnell und treffsicher den richtigen Mitarbeiter zu finden.

Die passende Unternehmenskultur ist übrigens weit wichtiger als Sie vielleicht denken: Professor Büttner vom mis der FOM München erklärte während einer Konferenz auf der BITKOM KnowTech, dass es zu einer signifikant höheren Arbeitsleistung und Zufriedenheit kommt, wenn der Mitarbeiter in die Unternehmenskultur passt. Und weil Bewerbungsmappen und Lebensläufe zumindest für diese Angelegenheit relativ wenig bis gar nichts aussagen, greifen Unternehmen immer mehr auf soziale Netzwerke oder andere digitale Medien zurück, um ein greifbares Unternehmensprofil aufzubauen.

The Employee Experience – Arbeiten 4.0

Und auch der nächste Schritt nach der Web-Rekrutierung wird logischerweise schon gegangen. Arbeiten 4.0 beschreibt dabei die Employee Experience. In Zeiten des Fachkräftemangels ist es für Unternehmen immer wichtiger, Mitarbeiter richtig zu werben. Unter dem Leitfaden der Customer Experience, wo Unternehmen sich in die Lage des Kunden versetzt haben, um herauszufinden, was dieser möchte und erwartet, geht es bei der Employee Experience um das Hineinversetzen in den potentiellen Mitarbeiter.

Im Hinblick auf die Zukunft (z.B. Maschinen und Menschen die „Hand in Hand“ arbeiten) ist es wichtig sich zu überlegen, wie Beschäftigte in Zukunft arbeiten und welche Qualifikationen sie für Arbeiten 4.0 benötigen. Für den Zeitarbeiter von morgen kommt dieser Trend gelegen: Durch seine vielfältige Ausbildung ist er für eine große Anzahl von Aufträgen und Anfragen vorbereitet. Die Flexibilität, die die Akquisition eines Zeitarbeitnehmers mit sich führt, passt dem Großteil der Unternehmen der Zukunft, um mit der zunehmend dynamischer werdenden Arbeitswelt mithalten zu können. Ein weiterer Aspekt, der Unternehmen in die Karten spielt, ist die Vermeidung von prekären Beschäftigungsverhältnissen, die mit der wachsenden Flexibilität entstehen könnten, durch Zeitarbeit.

Ob in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft – wir sind froh, Ihnen, ob Unternehmer oder angehender Zeitarbeiter, behilflich zu sein. Unsere jahrelange Erfahrung hilft uns dabei, Sie bestmöglich zu beraten.

DAHMEN Personalservice GmbHZeitarbeit gestern – Zeitarbeit heute – Zeitarbeit morgen