Dreiecksverhältnis

Das Dreiecksverhältnis bezeichnet in der Zeitarbeit die folgenden beteiligten Parteien: den Zeitarbeiter, das Zeitarbeitsunternehmen und das Kundenunternehmen.  Einen Arbeitsvertrag gibt es zwischen Zeitarbeiter und Zeitarbeitsunternehmen, einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag zwischen Zeitarbeitsunternehmen und Kundenunternehmen. Zeitarbeitsfirmen treten als Arbeitgeber auf, stellen Zeitarbeitnehmer ein, entlohnen diese und überlassen ihre Arbeitskräfte zu gewerblichen Zwecken an andere Unternehmen. Dafür braucht es eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung von der Bundesagentur für Arbeit. Kundenunternehmen können durch dieses Verhältnis ungebunden Arbeitnehmer in ihren Betrieb einsetzen und so personelle Engpässe bewältigen. Obwohl sie nicht als Arbeitgeber auftreten, haben sie Weisungsrecht über die Zeitarbeitnehmer. Zeitarbeitnehmer erhalten in der Regel einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit sämtlichen sozialen Beiträgen wie Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung, bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und gesetzlichen Kündigungsschutz.

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