Insolvenzgeld

Gibt es durch die Insolvenz Lohnausfälle, kann der Arbeitnehmer bei der Agentur für Arbeit einen Antrag auf Insolvenzgeld stellen. Der Anspruch auf Insolvenzgeld besteht für maximal drei Monate, solange erhält der Arbeitnehmer seinen ursprünglichen Nettolohn.

Bei der Antragstellung gibt es eine Ausschlussfrist von zwei Monaten ab Insolvenzereignis zu beachten. Sobald der Beschluss über Eröffnung oder Abweisung des Verfahrens beim Insolvenzgericht ergeht, haben die Arbeitnehmer noch zwei Monate Zeit, einen Antrag zu stellen. Dies gilt ebenso für die Betriebseinstellung.

Da ein Arbeitnehmer nicht wissen kann, ob und ggf. zu welchem Zeitpunkt von der Agentur für Arbeit eine Betriebseinstellung von Amts wegen festgestellt wird, kann nur empfohlen werden, den Antrag frühestmöglich zu stellen und sich die Antragstellung bestätigen zu lassen. Das Insolvenzgeld wird – sobald die schriftliche Kündigung vor dem Insolvenzereignis ergeht – rückwirkend vom Tag der Kündigung gezahlt.

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