Synchronisationsverbot

Das Synchronisationsverbot verhinderte in der Vergangenheit, dass Leiharbeitsfirmen Beschäftigte nur für die Dauer eines akquirierten Einsatzes in einem Entleihbetrieb einstellten. Damit wurde das Ziel verfolgt, die Arbeitsverhältnisse zu verlängern. Der Zeitarbeitnehmer sollte also nicht nur gezielt für einen bestimmten Einsatz beschäftigt werden, sondern dauerhaft beim Zeitarbeitsunternehmen angestellt sein. Nach einer Lockerung des Gesetzes im Jahr 1997, ist das Synchronisationsverbot seit dem 1. Januar 2004 vollständig aufgehoben. Die Leiharbeitsfirma kann nun das Arbeitsverhältnis auch synchron zum Abschluss eines Einsatzes im Leihunternehmen beenden. Das Beschäftigungsrisiko wird somit nun von den Leiharbeitnehmern selbst getragen. Wie für alle anderen Arbeitnehmer gilt jetzt auch das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG).

Zurück zum Zeitarbeit-Lexikon
DAHMEN Personalservice GmbHSynchronisationsverbot