Zeitarbeit

Zeitarbeit

Zeitarbeit, auch Arbeitnehmerüberlassung oder früher Leiharbeit genannt, ist eine flexible Dienstleistung, die sich heute in vielen Branchen etabliert hat. Es handelt sich um ein Dreiecksverhältnis, bei dem die Personalvermittler oder Zeitarbeitsfirmen kurzfristig externe Mitarbeiter an Firmen ausleihen, die Auftragsspitzen, Krankheits- oder Urlaubsausfälle oder freie Positionen haben und diese durch zusätzliches Personal kurzfristig ausgleichen wollen.

Das Zeitarbeitsunternehmen benötigt für diese Dienstleistung eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung von der Bundesagentur für Arbeit. Der Zeitarbeitnehmer ist sozialversicherungspflichtig bei der Zeitarbeitsfirma eingestellt, schließt mit diesem in der Regel einen unbefristeten Vertrag, erhält von diesem das Gehalt wie auch Vorteile wie Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung, bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und gesetzlichen Kündigungsschutz. Auch im Falle eines Nichteinsatzes in ein Kundenunternehmen wird der Zeitarbeitnehmer weiterhin bezahlt. Die Vereinbarungen zwischen Verleiher und Entleiher regelt der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag. Obwohl das Kundenunternehmen nicht als Arbeitgeber des Zeitarbeitnehmers auftritt, hat er Weisungsrecht über ihn.

Zeitarbeit bedeutet Flexibilität für das Kundenunternehmen und Absicherung für den Zeitarbeitnehmer.

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