Personalbeschaffung

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Als Personalbeschaffung, häufig auch Personalgewinnung oder englisch Recruitment genannt, wird ein Teilbereich der Personalwirtschaft bezeichnet, der die Aufgabe hat, die für ein Unternehmen benötigten Arbeitskräfte zu beschaffen. Dabei spielen Quantität und Qualität der Arbeitskräfte sowie die zeitliche und räumliche Komponente eine große Rolle. Personal muss immer dann beschafft werden, wenn es eine personelle Unterdeckung, also einen Personalbedarf gibt. Dies ist vor allem für Unternehmen der Fall, die vom Fachkräftemangel betroffen sind.

Es gibt drei Maßnahmen der Personalgewinnung:

  • Neueinstellung eines Mitarbeiters
  • Personalleasing
  • Versetzung von Mitarbeitern

Um passende Mitarbeiter zu beschaffen, müssen Anreize geschaffen werden, die das Unternehmen für Arbeitssuchende attraktiv wirken lassen. Das ist Teil des Employer Brandings. Außerdem gibt es verschiedene Arten der Rekrutierungspraxis, zum Beispiel online-gestützt über Karrierewebsites und Social-Media-Plattformen oder über Printanzeigen in Zeitungen und Aushängen. Weitere Anregungen zu Recruiting-Maßnahmen finden Sie in unserem Artikel: ERFOLGREICHES RECRUITING – 8 MASSNAHMEN ZUR MITARBEITERGEWINNUNG

Dabei wird zwischen einer direkten und einer indirekten Rekrutierungspraxis unterschieden:

  • direkt: Das Unternehmen sucht selbst aktiv nach einem Mitarbeiter für eine gewisse Stelle.
  • indirekt: Das Unternehmen schaltet Beschaffungsmittler, zum Beispiel die Bundesagentur für Arbeit, ein.

Ein wichtiger Faktor für die Personalbeschaffung ist die Kommunikationspolitik. Stichwort “Employer Branding“.Darunter werden Maßnahmen der Personalwerbung, Public Relations oder Arbeitgeber-Bewertungsplattformen gefasst. Meistens wird die Personalbeschaffung durch die Personalabteilung eines Unternehmens durchgeführt.

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