Mit jungen Talenten gegen den Fachkräftemangel – Generation Y für die Zeitarbeit gewinnen

 in Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel, Forschung, Zeitarbeit, Zukunftsperspektiven

Im Zuge seiner Kampagne „Recruiting Tomorrow“ hat der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) auf der „Zukunft Personal 2017“, Europas größter Messe für Personalmanagement, erstmals seine Studie „Junge Deutsche“ präsentiert. In Kooperation mit dem gleichnamigen Projekt von Jugend- und Trendforscher Simon Schnetzer wurden junge Deutsche aus der Zeitarbeitsbranche zwischen 18 und 39 Jahren zu ihrer Lebens- und Arbeitswelt befragt.

Die Frage im Detail: Was motivierte junge, talentierte Deutsche, sich bei einem Zeitarbeitsunternehmen zu bewerben und bei ihm zu bleiben?

Recruiting-Workshop – DAHMEN erkennt Trends

Die Ergebnisse der Studie decken sich mit den Erfahrungen aus unserem Arbeitsalltag bei DAHMEN sowie Erkenntnissen aus unserem letzten Recruiting-Workshop. Dazu kamen Mitarbeiter aller Niederlassungen zusammen, um sich über die Zukunft unserer Recruiting-Leistungen auszutauschen und dem Fachkräftemangel mit Lösungsvorschlägen und kreativen Impulsen entgegenzutreten. Hier haben wir Trends nachgespürt und erkannt, dass wir unterschiedliche Zielgruppen auf den von ihnen frequentierten Kanälen spezifisch ansprechen müssen.

DAHMEN richtet sein Angebot immer kundenorientiert an Ihren Bedürfnissen aus, und wenn der Markt sich verändert, verändern sich auch Ihre Anforderungen. Unsere Recruiting-Leistungen möchten wir genauso dynamisch gestalten, damit wir Ihnen immer individuelle, zeitgemäße Lösungen anbieten können. Dabei verdanken wir Studien wie der von Simon Schnetzer aber auch dem Verband BAP, der uns den Rücken stärkt, wertvollen Input.

Studie „Junge Deutsche 2017“ – mit Fahrrad, Rucksack und Online-Umfrage-Tool zu authentischen Ergebnissen

Zum bereits siebten Mal hat der Jugend- und Meinungsforscher Simon Schnetzer im Rahmen der von ihm selbst ins Leben gerufenen Studie „Junge Deutsche“ die Generation Y unter die Lupe genommen – also Menschen, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden.

Um herauszufinden, wie diese „tickt“, verlässt sich die Studie nicht allein auf eine repräsentative Umfrage, Zahlen und Fakten. Simon Schnetzer hat sich per Fahrrad, Couchsurfing, Carsharing oder in Fernbussen auf den Weg gemacht, um die jungen Deutschen zu befragen – am Wegesrand oder auf der WG-Couch sind so besonders authentische Momentaufnahmen und Gespräche entstanden. Aus dieser direkten Aktionsforschung ist eine der mittlerweile größten europäischen Jugendstudien gewachsen, bei der der Mensch im Fokus steht.

Themen der Repräsentativbefragung beinhalteten:

  • Identität & Kommunikation
  • Lebenswelt & Heimat
  • Arbeitswelt & Motivation
  • Zukunft & Engagement

In Kooperation mit Schnetzers Erfolgsprojekt hat der BAP Fragen zu Arbeits- und Lebenswelt speziell auf die Zeitarbeitsbranche angepasst. Die Ergebnisse der „BAP-Studie: Junge Deutsche 2017“ wurden in Beziehung zur allgemeinen Studie gesetzt, um anhand signifikanter Unterschiede Rückschlüsse für die Zeitarbeit ziehen und noch besser auf die Bedürfnisse der Generation Y eingehen zu können.

Simon Schnetzer im Kurz-Portrait

Der geborene Allgäuer und studierte Volkswirt forscht seit Jahren in den Bereichen Generation Y, Z und Innovation auf dem Arbeitsmarkt. Lange Jahre arbeitete er als Nachhaltigkeitsbeauftragter der UNO und als Ostafrikaforscher für die GIZ. Heute ist er in seinen Fachgebieten ein gerngesehener Speaker, Trainer und Moderator, sowie Geschäftsführer der Innovations- und Gründungsnetzwerke „Gründervilla“ & „Datajockey“. 2010 initiierte er „Junge Deutsche“. Damals fuhr er für seine Studie noch auf dem Fahrrad durch Deutschland, mittlerweile wird er finanziell von der Landesregierung NRW und der EU unterstützt.

BAP-Studie „Junge Deutsche 2017“ – Highlights:

Im Vergleich mit der allgemeinen Repräsentativumfrage hat die BAP-Studie „Junge Deutsche 2017“, an der 553 Befragte teilgenommen haben, produktive Ergebnisse für die Zeitarbeit zu Tage gebracht. Gehalt spielt für die Generation Y nur eine untergeordnete Rolle. Sie kommuniziert und bewegt sich vorwiegend digital, doch auch analoge Kommunikationskanäle behaupten sich.

Spaß an der (Zeit-)arbeit ist der größte Motivationsfaktor. Interessant ist auch, dass Geld in der Zeitarbeit nicht so wichtig ist, wie in anderen Branchen. Geld steht unter den Motivationsfaktoren in der Zeitarbeit nur an fünfter Stelle, in der allgemeinen Studie zur Generation Y dagegen an zweiter. Wichtiger als das Gehalt sind Anerkennung und ein Team-Gefühl, was etwa durch gemeinsame Werte und eine Corporate Identity gestärkt wird.

„Recruiting Tomorrow“: Generation Y verstehen, erreichen & motivieren

Social Media, Big Data, Smartphone – die Digitalisierung ist die größte Veränderung für Lebens- und Arbeitswelten seit der Industriellen Revolution. Klar, dass sich dies auf Leben, Denken sowie die Wünsche und Bedürfnisse der Generation Y auswirkt. Es wird deutlich, dass ganz neue Kommunikationskanäle geschaffen wurden – nicht einmal die Hälfte der Befragten sucht beispielsweise noch in Zeitungsanzeigen nach Jobs. Ziel der Studie ist es, die Generation Y besser zu verstehen und Unternehmen auf den Umgang mit ihr vorzubereiten.

Dieses Ziel verfolgt auch die BAP-Kampagne „Recruiting Tomorrow“. Im „war for talents“, dem vielzitierten Wettbewerb um Fachkräfte und talentierte Jungarbeitnehmer – den „Young Professionals“ –, ist es wichtig zu wissen, wie diese jungen Menschen denken, was ihnen wichtig ist, und wofür sie sich interessieren. Für DAHMEN Geschäftsführer Fabian Prudencia De Almeida ist klar: „Nur wenn Unternehmen die Generation Y verstehen, können sie den beruflichen Nachwuchs auch in Zukunft und in Zeiten akuten Fachkräftemangels erreichen, für sich gewinnen und binden.

Die Generation Y benutzt digitale Kanäle, doch was bedeutet das im Detail? Die von Simon Schnetzer geleitete BAP-Studie „Junge Deutsche 2017“ leistet einen entscheidenden Beitrag für die Zeitarbeitsbranche, weil sie feste Größen liefert, die die Entwicklung kreativer Lösungen erleichtern: „Mit der Studie wollen wir die Unternehmen unserer Branche dabei unterstützen, junge Nachwuchskräfte besser zu verstehen und ihnen gleichzeitig Wissen an die Hand geben, wie sie Young Professionals finden, für Leistung motivieren und an ihr Unternehmen binden können“, sagt BAP-Geschäftsführerin Julia Große-Wilde.

Generation Z wie Zeitarbeit? Ein Ausblick mit „Junge Deutsche 2030“

In den nächsten Jahren werden vermehrt junge Deutsche in den Arbeitsmarkt eintreten, die nach der Jahrtausendwende geboren wurden, also schon einer anderen demographischen Gruppe zugerechnet werden: der Generation Z. Schon 2030 wird die Generation Z über die Hälfte der begehrten „Young Professionals“ stellen.

Wieder stellt sich die Frage: Was bewegt diese jungen Menschen, unter denen es dann ausschließlich Digital Natives geben wird? In seiner Zukunftsstudie „Junge Deutsche 2030“ kümmert sich Simon Schnetzer schon heute um Antworten darauf, wie Sie Ihr Unternehmen auf die nächste Veränderung in Arbeitsmarkt und Gesellschaft vorbereiten.

Fazit: Empfehlungen für Unternehmen

Arbeit ist natürlich noch immer dazu da, seine Brötchen zu verdienen. Doch wird es immer wichtiger, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen, dort Bestätigung und Anerkennung zu erhalten und sich dem Team und Unternehmen zugehörig zu fühlen. Wirksames Employer Branding und echte Benefits sind gefragt. Spaß und Team-Gefühl motivieren die „jungen Deutschen“. Bekannte Firmen wie Facebook oder Google machen es vor – die Arbeit wird zu einem zweiten Zuhause. „Eine attraktive Gruppenidentität, beispielsweise durch gemeinsame Werte und eine Corporate Identity, sind also wichtig, um die Arbeitgeberattraktivität bei Bewerbern zu steigern“, erklärt Gesa Kok, Leiterin der Abteilung Presse, Marketing/Öffentlichkeitsarbeit des BAP. Bauen Sie eine starke Arbeitgebermarke auf!

Als ganzheitlicher Personaldienstleister helfen wir unseren Kunden herauszufinden, mit welchen Unternehmensvorteilen sie bei der Generation Y gut ankommen. Diese Vorteile müssen in Stellenangeboten über die richtigen Kanäle kommuniziert werden – eben dort, wo sich die Zielgruppe aufhält. Mit gezieltem Multi-Channel-Posting erreichen wir Young Professionals. Haben Sie beispielsweise einmal über Videobewerbungen oder Bewerberkommunikation über Whatsapp nachgedacht? Gerne beraten wir Sie über die Möglichkeiten, neue Bewerber zu gewinnen, und stehen Ihnen mit unserem Recruiting-Wissen zur Seite.

Unternehmen, die sich tiefergehend mit dem Thema beschäftigen möchten, finden in Simon Schnetzer einen erfahrenen Partner, der als Berater oder in Workshops ein Verständnis für die Generation Y und Z vermittelt.

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