Mehr Lohn, mehr Mitsprache, mehr Entlastung – Pflegekräfte zieht es in die Zeitarbeit

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Immer mehr Pflegefachkräfte wechseln aus einer Festanstellung in die Arbeitnehmerüberlassung. Die Gründe: bessere Bezahlung, hervorragende Vereinbarkeit mit einem immer dynamischeren Privatleben, deutlich angenehmere Arbeitsbedingungen. Der Trend unterstreicht die zeitgemäßen Qualitäten der Zeitarbeit, bietet Unternehmen in der Pflegebranche aber auch eine Chance in Zeiten akuten Fachkräftemangels. Mit DAHMEN bleiben Sie auch bei einer durch Krankheit und Urlaubsanspruch belasteten Personaldecke immer handlungsfähig.

Fachkräftemangel in der Pflege – Zeitarbeit bietet die Lösung

Kaum eine Branche in Deutschland spürt den Fachkräftemangel so stark wie die Pflegebranche und der Bereich Medical. In vielen Kliniken und Krankenhäusern ist die Personaldecke so dünn, dass Krankheitsfälle, Mutterschutz, Urlaubsanspruch der Stammbelegschaft oder gesetzlich geregelter Überstundenausgleich zu akuten personellen Engpässen führen.

Aufgrund dieser Situation ist der Bedarf an Pflegefachkräften in Zeitarbeit ungebrochen. Vielerorts kann überhaupt nur mit dem Einsatz qualifizierter Zeitarbeiter gerechte Versorgung pflegebedürftiger Menschen gewährleistet werden. DAHMEN Personalservice ist stolz, aktiv an dieser Lösung mitzuwirken, die eine angenehmere Zukunft für Einrichtungen, Pflegefachkräfte und Patienten verspricht.

Pflegekraft in Arbeitnehmerüberlassung – besserer Lohn, bessere Arbeitsbedingungen

Auf der anderen Seite wächst der Druck auf festangestellt Pflegekräfte. Längere Arbeitszeiten, Überstunden und Pausen werden gestrichen, Dienstpläne ohne Rücksprache den steigenden Bedürfnissen der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen angepasst. Zu der physischen Überforderung kommt schnell die psychische Belastung, wenn Pflegefachkräfte nicht mehr allen Patienten auch zwischenmenschliche Aufmerksamkeit widmen können.

Gleichzeitig ändert sich die Lebensgestaltung der Menschen – die Arbeitswelt muss sich deshalb zwangsläufig auch entwickeln. In der dynamischen Lebensrealität vieler Pflegekräfte will der Beruf mit einem berufsbegleitenden Studium, einem zweiten Standbein, Kindern oder der privaten Pflege der Eltern vereinbart werden. Zeitarbeit, Personalvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung passen sich zukunftsorientiert diesen Veränderungen an.

Viele Stimmen sind sich einig: Zeitarbeit und Leiharbeit bietet Pflegfachkräften bessere, weil lebensnähere Arbeitsbedingungen – und vielerorts auch bessere Bezahlung. Sowohl der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) als auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) erkennen in der Abwanderung vieler Pflegekräfte in die Zeitarbeit deshalb eine bewusste Entscheidung für eine berufliche Verbesserung.

Warum wechseln Pflegefachkräfte in die Leiharbeit? Die Zeitarbeit-Vorteile im Überblick:

  • Bessere Bezahlung
  • Dienstpläne können mitbestimmt werden
  • Psychische und physische Entlastung
  • Planbarkeit im Einklang mit dem Privatleben bei gleichbleibender Sicherheit eines sozialversicherungspflichtigen Jobs
  • Anspruch auf Renten-, Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung
  • Bezahlter Urlaub, Bezahlung bei Krankheit und Nichteinsatzzeit

Pflege-Personalservice – dank DAHMEN immer handlungsfähig bleiben

Neben den zahlreichen Vorteilen für die Menschen in der Zeitarbeit ist die Arbeitnehmerüberlassung auch ein wirksames Flexibilisierungsinstrument für die deutsche Wirtschaft – in der Pflege wie auch in anderen Branchen mit Fachkräftemangel. Urlaubsansprüche, Überstundenausgleich und Krankheitsfälle strapazieren eine dünne Personaldecke zusätzlich. Hier hilft Ihnen DAHMEN Personalservice, jederzeit handlungsfähig zu bleiben und kontinuierlich hochwertigen Pflegedienst zu leisten.

Auch Krankenhäusern und Unternehmen aus der Medical und Pflegebranche bietet DAHMEN die gewohnt fachkundige Betreuung und Personalvermittlung. Im engen Austausch mit Ihnen finden wir passgenaue Lösungen für Ihre individuellen Bedürfnisse, die durch Dynamik und Zuverlässigkeit überzeugen. Wir überlassen Ihnen nur hochqualifizierte Pflegefach- und Pflegehilfskräfte, die sich auch menschlich harmonisch in Ihr Team fügen.

Pflegemindestlohn steigt – stufenweise Lohnerhöhung 2018, 2019 und 2020

Auch für Pflegefachkräfte in Zeitarbeit steigt ab 2018 übrigens der Mindestlohn – für alle 900.000 Beschäftigten in der Pflegebranche um 3,4%, bzw. 5,8%. In Westdeutschland werden ab dem 01. Januar mindestens 10,55 Euro gezahlt, in Ostdeutschland 10,05 Euro.

Mit der Lohnanpassung soll dem Fachkräftemangel in der Pflegebranche effektiv entgegengewirkt werden. Dabei gilt der neue Pflegemindestlohn für festangestellte Pflegekräfte wie Zeitarbeitskräfte, die typische Pflegetätigkeiten wie Betreuung, Alltagsbegleitung und ambulante Krankenpflege in genügendem Maße ausüben.

Bis 2020 soll der Pflegemindestlohn stufenweise angehoben werden, je zum 01. Januar. Ab 2019 erhalten Pflegekräfte dann einen Mindestlohn von 11,05 Euro, bzw. 10,55 Euro in Ostdeutschland. 2020 gibt es für Pflegekräfte in ganz Deutschland noch einmal 30 Cent mehr Lohn pro Stunde.

Ausnahme von der Erhöhung des Pflegemindestlohns sind dagegen Menschen, die zur beruflichen Orientierung in der Pflege arbeiten. Kommt diese Phase einem Arbeitsverhältnis gleich, bleibt die Mindestlohnregelung für bis zu sechs Wochen außer Kraft. Bereitschaftsdienste und Wegzeiten, etwa bei Hausbesuchen, sind dagegen zu 100% mit dem Mindestlohn zu vergüten.

Pflegemindestlohn Übersicht

Die Tabelle zeigt noch einmal den Mindestlohn in Euro für die Jahre 2018, 2019 und 2020.

 Pflegmindestlohn Westdeutschland Ostdeutschland
AKTUELL 10,20 9,50
AB 2018 10,55 10,05
AB 2019 11,05 10,55
ab 2020 11,35 10,85

 

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