Recruiting-Trends 2020 – RPO und Rent-a-Recruiter

 in DAHMEN Personalservice GmbH, Fachkräftemangel, Personalgewinnung

Was sind neue HR und Recruiting-Trends 2020? Was hilft Unternehmen, die erfolgreich recruiten wollen? Und vor allem: Welche Trends haben sich bewährt und werden uns sich auch 2020 durchsetzen?

Die Antwort kurz und bündig: Das hängt immer von der Marktsituation sowie aktuellen Entwicklungen im HR-Bereich ab – und damit wesentlich von der Frage, was Kandidaten wollen und welchen Bedarf Unternehmen haben. Schließlich müssen Recruiting-Trends auf diese Frage reagieren. Und eines sei schon vorab verraten: Die Konzepte RPO und Rent-a-Recruiter bieten optimale Lösungen, um auf aktuelle Entwicklungen flexibel zu reagieren. Doch auch die klassischen Personaldienstleistungen wie Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung sowie Master-Vendoring – unterstützt durch innovative Tools.

Fachkräftemangel und Co. – Worauf aktuelle HR-Trends reagieren müssen

Nicht erst seit 2019 sehen sich die HR-Abteilungen vieler Unternehmen mit erheblichen Problemen in der Personalfindung konfrontiert. Das hat unterschiedliche Gründe – die zwei bedeutendsten sind sicherlich der demografische Wandel und der teilweise daraus resultierende Fachkräftemangel. Aber auch andere Faktoren – wie der Wandel zum Bewerbermarkt – spielen eine bedeutende Rolle.

Demografischer Wandel

Laut aktuellen Vorausberechnungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, also Personen zwischen 20 und 65 Jahren, schon 2030 um 3,9 Millionen sinken. Und eine Verbesserung der Situation ist laut dieser Hochrechnung auch langfristig nicht in Sicht: Für das Jahr 2060 wird prognostiziert, dass weitere 10,2 Millionen Menschen nicht mehr im erwerbsfähigen Alter sein werden. Das Resultat ist ein spürbarer Fachkräftemangel. Dieser stellt Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen im Bereich des Recruitings.

Fachkräftemangel

Aktuelle Zahlen des BMWi zeigen, dass bereits 352 von 801 Berufsgattungen von Fachkräfteengpässen betroffen sind. 61 Prozent der Unternehmen sehen den Fachkräftemangel außerdem schon heute als Risiko. Dabei sind einige Bereiche vom Fachkräftemangel besonders betroffen, zum Beispiel:

  • MINT-Bereich
  • Elektroinstallation und -montage
  • Rohrinstallation
  • Werkzeugmechanik
  • Maschinenbau
  • Schweißtechnik
  • Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege

Einige Regionen in Deutschland sind von dem Mangel an Personal besonders stark betroffen. Das gilt beispielsweise für den Süden Deutschlands, wie eine KOFA-Studie zeigt. In den wirtschaftlich starken Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg liegen nämlich zwei Drittel aller Stellen in Engpassberufen.

E-Recruiting-Trends

Bei der Suche nach geeignetem Personal nimmt das Internet eine immer bedeutendere Rolle ein. Das hat auch eine Studie zu den Recruiting Trends 2019, erstellt von der Universität Bamberg sowie der Universität Erlangen-Nürnberg im Auftrag der Monster Worldwide Deutschland GmbH, ergeben. Diese hat unter anderem den Anteil an Kandidaten, der Internet-Stellenbörsen häufig zur aktiven Jobsuche nutzt, untersucht und ist für die letzten Jahre zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Statistik - Jobsuchende die Internet-Stellenbörsen häufig zur aktiven Jobsuche nutzen
Anzahl der Jobsuchenden, die Internet-Stellenbörsen häufig zur aktiven Jobsuche nutzen

Auch, wenn die Nutzung der digitalen Stellenbörsen in den letzten beiden Jahren geringfügig zurückgegangen ist, so werden sie tendenziell doch immer bedeutender.

Die Studie hat auch untersucht, welches Interesse Kandidaten verfolgen, wenn sie öffentliche Profile auf Karrierenetzwerken veröffentlichen:

Interessen von Kandidaten, wenn sie öffentliche Profile auf Karrierenetzwerken veröffentlichen
Interessen von Kandidaten, wenn sie öffentliche Profile auf Karrierenetzwerken veröffentlichen

Potentielle Mitarbeiter sind also durchaus offen dafür, von Unternehmen angesprochen zu werden. 36,4 Prozent der Kandidaten geben in der Studie gar an, sich durch die Direktansprache bei einem Unternehmen beworben zu haben, bei dem sie sich sonst nicht beworben hätten.

HR-Trends 2019 – die Recruiting-Services RPO und Rent-a-Recruiter

Die Recruiting-Strategien erfolgreicher Unternehmen orientieren sich immer an aktuellen Entwicklungen. Nutzen Bewerber verstärkt Jobbörsen im Internet? Welche sind aktuell besonders beliebt? Wie muss die Direktansprache an einen Kandidaten aussehen, damit dieser sich beim Unternehmen bewirbt? Um diese und viele weitere Fragen beantworten zu können, sind jede Menge Know-how und Erfahrung erforderlich.

Die Modelle Rent-a-Recruiter und Recruitment Process Outsourcing (Abkürzung RPO) bieten die Möglichkeit, Unternehmen bei ihrer Kandidatensuche erheblich zu entlasten und erfolgreich passende Mitarbeiter zu finden. Das gelingt, weil beide Konzepte flexibel auf aktuelle HR-Entwicklungen wie die oben dargestellten reagieren können. Im Folgenden zeigen wir zunächst, worum es bei RPO und Rent-a-Recruiter überhaupt geht, um dann zu sehen, wie sie auf aktuelle Entwicklungen reagieren.

RPO – der verlängerte Arm Ihrer HR-Abteilung

RPO steht für Recruitment Process Outsourcing. Der Name ist Programm: Beim RPO werden Teile oder gleich das ganze Recruiting ausgelagert – zum Beispiel an hochprofessionelle und erfahrene Dienstleister wie DAHMEN. Es handelt sich dabei um einen flexiblen Service, der sich den wechselnden Anforderungen des Unternehmens immer genau anpasst. Bei einem gleichbleibenden und eher geringen Bedarf an neuen Mitarbeitern unterstützt ein einzelner Hiring-Manager Ihr Team. So kann auch ein nachhaltiger Personalbedarf zuverlässig gedeckt werden. Bei der Eröffnung neuer Standorte oder größeren Projekten müssen jedoch oft in relativ kurzer Zeit viele neue Mitarbeiter eingestellt werden. Auch dafür bietet RPO eine Lösung, denn es ist ebenso möglich, ein komplettes HR-Team als Unterstützung der eigenen HR-Abteilung in Anspruch zu nehmen. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn die internen Ressourcen nicht ausreichen, um den eigenen Personalbedarf zu decken.

Rent-a-Recruiter – Support für Projekte, neue Standorte und Co.

Rent-a-Recruiter, auch Hire-a-Recruiter genannt, ist mit RPO eng verbunden. Hier setzt man einen Recruiter auf Basis der Arbeitnehmerüberlassung für begrenzte Zeit ein. Besonders bei der Eröffnung eines neuen Standorts, einer neuen Filiale oder bei einem größeren Projekt unterstützt dieser das Unternehmen dabei, rechtzeitig das passende Personal zu finden. Da es hier lediglich darum geht, einen Recruiter zu entleihen (und das auch nur für einen begrenzten Zeitraum), sollten im Unternehmen bereits gute Recruiting-Strategien vorhanden sein. Im Anschluss an das Projekt kann der Personalvermittler aber auch übernommen werden.

Vorteile von RPO und Rent-a-Recruiter:

  • Kosteneffizienz: Bei hohem Volumen ist RPO deutlich kosteneffizienter als die klassische Personalvermittlung.
  • Übernahme der Recruiter: Bei Dienstleistern wie DAHMEN Personalservice ist die Übernahme des Hiring-Managers bzw. des Teams nach Beendigung des Projekts möglich.
  • Erweiterung des Know-hows: Erfahrene Recruiting-Teams beziehungsweise Recruiter wissen genau, was sie tun, sind über aktuelle Trends informiert und kümmern sich um die Recruiting-Beratung Ihrer Personalabteilung. Letztere profitiert also doppelt.
  • Praktische Tools: Externe Dienstleister bereichern die interne Arbeit nicht nur durch ihr Wissen, sie bringen auch moderne und innovative Recruiting-Technologien mit.
  • Ihr Unternehmen im Fokus: Ein guter Recruiting-Dienstleister wie DAHMEN setzt sich genau mit der Situation in Ihrem Unternehmen auseinander und bindet Ihre Mittel, Wege und Technologien mit ein.
  • Vor-Ort-Unterstützung: Eine persönliche Unterstützung wird dadurch gewährleistet, dass ein Team oder ein Hiring-Manager als Ansprechpartner in Ihrem Unternehmen zur Verfügung steht.

Wie RPO und Rent-a-Recruiter auf aktuelle HR-Entwicklungen reagieren können

Erfahrene Recruiter wie die von DAHMEN Personalservice nehmen für Ihr Unternehmen im Rahmen von RPO und Rent-a-Recruiter zunächst eine genaue Bedarfs- und Strategieplanung vor. Diese berücksichtigt aktuelle Marktentwicklungen ebenso wie Entwicklungen und Trends im Bereich Human Resources. Darüber hinaus ist aber auch das aktive Ansprechen potentieller Bewerber Teil ihrer Tätigkeit. Die Ergebnisse der Studie der Universitäten Bamberg und Nürnberg-Erlangen haben gezeigt, dass dieses Vorgehen erfolgversprechend ist. Dabei setzen sich die Recruiter genau mit interessanten Kandidaten auseinander und gestalten die Ansprache individuell – der erste Schritt, damit potentielle Mitarbeiter sich ernst genommen fühlen. Darüber hinaus müssen Benefits der Stelle schnell und klar kommuniziert werden, um das Interesse des jeweiligen Kandidaten zu wecken. Sonst werden Anfragen schnell als störend empfunden und ignoriert.

Zudem ist es wichtig, auf Trends wie die zunehmende Nutzung von Online-Jobbörsen einzugehen. Gute Recruiter tun das, indem sie Multi-Channel-Postings vornehmen, Vakanzen also auf verschiedenen Kanälen veröffentlichen. Diese müssen genau ausgewählt sein, um die richtige Zielgruppe anzusprechen. Erfahrene Personaler passen die Stellenausschreibung außerdem an die Werte und das Design Ihres Unternehmens an und gestalten diese ansprechend.

Doch nicht nur beim Jobposting und der Ansprache von Kandidaten helfen RPO und Rent-a-Recruiter. Auch Kandidaten-Interviews, das Onboarding und alle weiteren Schritte des Recruiting-Prozesses werden übernommen. So sind die beiden Modelle in der Lage, flexibel und passgenau auf alle neuen Entwicklungen zu reagieren.

Entsprechend können beide Konzepte dem Fachkräftemangel beziehungsweise den Folgen des demografischen Wandels erfolgreich entgegenwirken. Und das ist nötig, um auch langfristig noch ausreichend viele und passende Mitarbeiter für ein Unternehmen gewinnen zu können.

Recruiting Trends: RPO und Rent-a-Recruiter bei DAHMEN Personalservice

Mit RPO und Rent-a-Recruiter kann DAHMEN Personalservice Sie umfassend bei Ihrem Recruiting unterstützen. Dabei stellen wir uns ganz auf Ihre individuellen Voraussetzungen und Wünsche ein und bieten entsprechend entweder die komplette Übernahme des Recruiting-Prozesses oder unterstützen Sie lediglich in Teilbereichen – ganz wie Sie wollen. Wichtig ist uns, dass wir Sie individuell beraten und Ihnen ein passgenaues Leistungspaket schnüren, dass Ihr Recruiting erfolgreich macht. Dabei profitieren Sie von unseren modernen und innovativen Recruiting-Tools, die wir stetig weiterentwickeln. Sprechen Sie uns einfach an – wir finden eine Recruiting-Lösung, die genau zu Ihrem Betrieb passt.

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